Samstag, 8. Dezember 2007

Wo er nur immer

herkommt? Der Staub welcher sogar selbst schon Staub angesetzt hat. Wird doch immer wieder weg-gewischt, -gewedelt, -gesaugt.
Solche Gedanken beim Staubsaugen zu haben - wer kämpft hat schon verloren?

Was also ist zu tun? Hilft schlichte Ignoranz? Reziprokes staubwischen als Alibi um den Staub so lange liegen zu lassen bis Gras darin und darüber wächst? Und dies am Ende noch von unten beobachten:

"Um mich, du mein Gefährte,
gräme dich nicht zu sehr;
o glaube mir: die Erde
ist keinem guten schwer.
(D.F. Strauß)

So nicht! Weiterhin werde Ich konform Staub aufwirbeln, ihn weiterhin mit dem endlos langen Atem des Staubsaugers aufsaugen.
Wenngleich Ich genau weiß wer am Ende gewinnt.




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2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Staub *grummel*

Er liebt es unterm Schrank zu sitzen.
Mag ich auch durch die Raeume flitzen
mit Besen, Sauger, feuchtem Tuch.
Er wächst, es ist ein wahrer Fluch.
Der ist wohl einst vor vielen Jahren
eines Unholds Maul entfahren.
So kaempft die Menschheit - welch ein Erbe
so lange, bis der letzte sterbe!

Sherlock

Anonym hat gesagt…

Staub ? Nun ja der Hang zur Reinlichkeit, läßt uns doch immer wieder das Staubtuch schwingen. Irgendwo las ich einmal, man könnte ihn einfach liegen lassen und wenn er dick genug sei, einfach aufrollen und in eine Ecke stellen, wie einen Teppich.
Staub ist außerdem nicht nur Staub, denn es ist doch recht wundersam, dass sich auf dunklen Möbeln nur heller Staub absetzt und auf hellen Möbeln nur der Dunkle. Auf diese Weise birgt Staub auch ein Geheimnis, was man beim täglichen Wischen garnicht bedenkt.
Radetzki